Die Kohleregionen

Das Mitteldeutsche Revier, Lausitzer Revier und Rheinische Revier im Überblick

Diese Seite ist Teil unserer Einführung „Wie funktioniert der Strukturwandel?“ Hier geht es zu Übersicht und zur Broschüre als Download:

Auf dieser Seite schauen wir uns die Regionen an, die vom Kohleausstieg hauptsächlich betroffen sind. Im Zentrum stehen dabei drei große Braunkohlereviere:

  • das Mitteldeutsche Revier im Nordwesten Sachsens und Süden Sachsen-Anhalts
  • das Lausitzer Revier im Osten Sachsens und Südosten Brandenburgs
  • das Rheinische Revier im Südwesten Nordrhein-Westfalens

Gemeinsam haben diese Regionen eine mehr als hundertjährige Geschichte des Braunkohleabbaus. Gleichzeitig bringen sie mit Blick auf ihre wirtschaftliche Struktur, ihre demografische Entwicklung und das Verhältnis von Stadt und Land sehr unterschiedliche Voraussetzungen für den Wandel mit.[1]

Eine Deutschlandkarte, auf die die drei deutschen Braunkohlregionen farblich markiert sind

Auch innerhalb der Regionen gibt es erhebliche Unterschiede: An manchen Orten spielt die Kohle noch eine zentrale Rolle für Arbeit und regionale Identität, an anderen Orten hat sie längst eine untergeordnete Bedeutung. Je nach Kontext werden Grenzen deshalb unterschiedlich gezogen, manchmal wird auch zwischen einem „Kernrevier“ und der weiteren Region unterschieden.[2]

Wir richten uns hier nach dem Zuschnitt der Regionen, der in § 2 des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) festgelegt ist. Diese Einteilung ist maßgeblich dafür, wer die Strukturwandel-Förderung erhält.

Das InvKG fasst die Regionen eher weit, mit jeweils mehreren Landkreisen oder kreisfreien Städten. Dies ist insofern sinnvoll, dass Strukturwandel im Zusammenspiel der gesamten Region stattfindet, nicht isoliert an einzelnen Orten. Allerdings wirft es auch Verteilungsfragen innerhalb der Reviere auf, die es im Blick zu behalten gilt.

Die Reviere im Überblick

Das Mitteldeutsche Revier

Das Lausitzer Revier

Das Rheinische Revier

Weitere Regionen

In der Revierübersicht oben haben wir unter anderem die Betreiber der Tagebaue und Kraftwerke in den Regionen aufgeführt. Darum, wie sie teilweise zusammenhängen, und wie ihre Ausrichtung für den Wandel aussieht, geht es hier:

Im Fokus: Kohleunternehmen im Wandel

Quellen

Das Projekt „ZusammenWachsen – Engagiert im Revier“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Richtlinie “STARK – Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten”.