Aktiv werden im Strukturwandel

Welche Möglichkeiten es für Vereine und Initiativen gibt, sich mit ihren Ideen und Anliegen einzubringen

Diese Seite ist Teil unserer Einführung „Wie funktioniert der Strukturwandel?“ Hier geht es zu Übersicht und zur Broschüre als Download:

Wir haben gesehen, dass zivilgesellschaftliche Beteiligung im Strukturwandel oft nur schwach verankert ist. Umso mehr gilt es, die Möglichkeiten zu nutzen, die da sind.

Wir gehen an dieser Stelle auf Möglichkeiten ein, sich mit anderen zusammenzuschließen, um sich direkt in Strukturwandel-Prozesse einzubringen. Ausgewählte Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und große Projekte stellen wir auf der Seite „Fördermöglichkeiten für die Zivilgesellschaft“ vor.

Gemeinsam aktiv werden

Eigene Projekte zu planen, ist nur eine Möglichkeit, im Strukturwandel aktiv zu werden. Engagierte können auch versuchen, sich in politische Entscheidungsprozesse einzubringen oder die Entwicklung von Projekten in ihrem Landkreis oder ihrer Kommune mitzugestalten.

Wie wir in dieser Einführung an vielen Stellen beschreiben, sind die Voraussetzungen dafür nicht immer leicht. Eine breitenwirksame Aktivierung der Öffentlichkeit findet im Strukturwandel bislang nur sehr begrenzt statt. Mitentscheidungsmöglichkeiten für die Zivilgesellschaft in Gremien und Entscheidungsprozessen bleiben in der Regel unverbindlich. Das heißt: Wer gehört werden möchte, muss sich proaktiv und selbstbewusst einbringen.

Als erste Frage stellt sich oft: Wer ist überhaupt die richtige Anlaufstelle für mein Anliegen? Hier ein paar Möglichkeiten, wo man anfangen kann:

Koordinierungsstellen als Wegweiser nutzen

An laufende Projekte andocken

Entscheidungsgremien aktivieren

Gemeinsam stark: Netzwerke aufbauen

Angebote vom Bündnis StrukturWandeln

ZusammenWachsen – Engagiert im Revier ist ein STARK-Projekt, über das wir derzeit für drei Jahre Netzwerkarbeit und Beratung für Vereine, Initiativen und interessierte Einzelpersonen im Mitteldeutschen Revier anbieten können.

Wir veranstalten Bündnistreffen, organisieren themenspezifische Arbeitsgruppen, beraten Engagierte und begleiten sie bei der Planung und Umsetzung eigener Vorhaben. Mit offenen Mitmachformaten sind wir immer wieder im Mitteldeutschen Revier unterwegs und halten die Ergebnisse auf unserer Website fest.

Logo des Projekts ZusammenWachsen – Engagiert im Revier

Unser Projektteam ist über die gesamte Region verteilt. Dazu gehören:

Zu unseren wiederkehrenden Angeboten laden wir herzlich ein:

Beim digitalen Strukturwandel-Stammtisch schaffen wir regelmäßig die Möglichkeit, einfach miteinander in den Austausch zu kommen. Dafür gibt es jeweils kurze Impulsvorträge zu verschiedenen Themen und die Möglichkeit für Fragen und zur Diskussion.

Bei der Strukturwandel-Werkstatt möchten wir gemeinsam anpacken: Wir organisieren Exkursionen, Coachings und praxisnahe Workshops zu unterschiedlichen Themen. Hier können Engagierte ihre konkreten Vorhaben gemeinsam angehen.

Ein Bild vom Team des Bündnisses StrukturWandeln

Auf unseren jährlichen Bündnistreffen kommen wir in großer Runde zusammen, um das Netzwerk zu stärken und gemeinsam neue Aktivitäten zu planen.

Eine Karte des Mitteldeutschen Reviers mit Pins für verschiedene Organisationen

Auf unserer wachsenden Engagement-Karte machen wir Akteur:innen sowie Veranstaltungen aus der Region sichtbar: Hier gibt es den Überblick darüber, was andere tun, und die Möglichkeit, eigene Vorhaben einzutragen.

Mit einem Netzwerk von Expert:innen bieten wir Beratungen zu ganz verschiedenen Themen des Strukturwandels an. Dafür können sich Engagierte gerne bei uns melden.

Einladung zum Mitmachen

Das Bündnis StrukturWandeln steht neuen Engagierten gerne offen! Wir laden Sie und Euch ganz herzlich ein, auf uns zuzukommen – auch mit allen Fragen, die diese Einführung vielleicht noch nicht beantwortet hat.

Ein Bild von zwei Personen, die freundlich winken

Das Projekt „ZusammenWachsen – Engagiert im Revier“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Richtlinie “STARK – Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten”.