Oschatz 2040, der Nabel der Welt? Die Zeiten sind schlecht? Dann machen wir sie besser! Ein Bürgerdialog zum Strukturwandel.

Die Galeriegespräche im Thomas-Müntzer-Haus in Oschatz haben Tradition. So fand am 22.09.25 das 15. Galeriegespräch statt – dieses Mal in einer Kooperation zwischen der Stadt Oschatz und dem Bündnis Strukturwandeln. Auf dem Podium saßen Cathleen Kramm, Bürgermeisterin von Naundorf, Torsten Heinrich, Amtsleiter vom Stadtbauamt der Stadtverwaltung Oschatz, Thomas Reichel, Geschäftsführer vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Torgau-Oschatz und Stephan De Bona vom Bündnis Strukturwandeln, der auch das Gespräch moderierte.

Thema des Abends war der Strukturwandel allgemein. Strukturwandel-Themen wie Bildung, Beteiligung, Mobilität, Bauwende oder demographischer Wandel standen im Zentrum der Podiumsdiskussion. Dabei stellte sich heraus, dass Strukturwandel als solcher für viele Bürger:innen in Oschatz und Umgebung schwer greifbar und gesellschaftlich nicht so einfach einzuordnen ist. Und doch berichten alle Podiumsgäste davon, dass der Strukturwandel ihr Umfeld (in der Gemeinde, in der Verwaltung, im Unternehmen) mitgestaltet. Aber der Abend zeigte auch, dass über Strukturwandel weiter gesprochen werden muss.

Nun drängen sich vertiefende Gespräche zu konkreten Entwicklungen in Oschatz und Umgebung auf. Wie geht es den Schulen, wie können mehr Radwege gebaut werden, wie kann ein kompliziertes Netz von verschiedenen Verkehrsverbünden effizienter gemacht werden, wie kann eine soziale Infrastruktur geschaffen werden, die alle miteinbezieht und auch in 2050 noch Bestand hat, wie kann Oschatz mit dem Landkreis Nordsachsen ein Anziehungspunkt für nachhaltiges Gewerbe und für Familien werden? Eine Fortsetzung des Gesprächs ist angedacht zur Vertiefung einzelner Themen.

Das Projekt „ZusammenWachsen – Engagiert im Revier“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Richtlinie “STARK – Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten”.