03.03.2026 – Einführung in die Nutzung der Engagement-Karte

In einer Schritt-für-Schritt-Erklärung zeigen wir, wie die Datenbank und die Kartenansicht funktionieren. Anschließend bleibt Raum für eigene Fragen.

In einer Schritt-für-Schritt-Erklärung zeigen wir, wie die Datenbank und die Kartenansicht funktionieren. Anschließend bleibt Raum für eigene Fragen.

Um es vorweg zu nehmen: das ist nicht einfach. Denn viele Informationen sind mit kommerziellen Interessen verknüpft und die Auskünfte entsprechend einseitig. Welche Anlaufstellen gibt es dennoch für gute und neutrale Beratungen? Außerdem überlegen wir, welche Themen bisher zu kurz gekommen sind und ob wir 2027 die Reihe in einer ähnlichen oder anderen Form weiterführen sollen.

Auch bei nachhaltigen Baustoffen gibt es unzählige Produktlabels, Siegel und Zertifikate. Kann ich mich auf sie verlassen oder wo trennt sich der Spreu vom Weizen? Welche sind transparent und seriös? Zudem werfen wir einen Blick auf Fördermöglichkeiten im Baubereich.

Worauf kommt es an, damit ein Fensterrahmen nicht mehr abblättert, damit eine Wandfarbe unzählige Male überstreichbar ist und trotzdem diffusionsoffen bleibt, damit das Holz weiter atmen kann und die Salzkristallisation an der Kellerwand den Anstrich nicht zerstört? Und das Wichtigste: Muss denn wirklich alles gestrichen werden?

Bei ökologischen Bau- und Dämmstoffen sowie Naturfarben lassen sich meist alle Inhaltsstoffe in Erfahrung bringen. Dennoch besteht für die herstellenden Unternehmen ein gewisser Spielraum, kritische Stoffe zu vertuschen oder schön zu reden. Wie können wir dies erkennen und sicher gehen, gesunde Bauprodukte auszuwählen?
Dabei geht es unter anderem um: Additive, mineralische Zusätze, Emulgatoren, Biozide, Konservierungsmittel, Flammschutzmittel, und verarbeitungsfördernde Zusatzstoffe.

Ökologische Dämmstoffe gelten als teuer und scheinen eine größere Dämmstärke als konventionelle Materialien zu benötigen – doch stimmt das überhaupt? Warum sollten wir beim Thema Dämmung immer den Energiehaushalt des gesamten Gebäudes betrachten? Und wie sieht es mit der Luft- und Winddichtung aus?

Das heutige Bauen ist häufig sehr komplex – Planende denken dabei vielfach in Systemen. Oft kommen Bausysteme zum Einsatz die aus undurchschaubar vielen Einzelmaterialien bestehen und einen hohen Energie- und Ressourcenverbrauch mit sich bringen. Das Strohballenhaus, das nur aus Stroh, Holz, Lehm und Kalk besteht, stellt eine besonders klimaschonende Alternative dar. Was können wir von seinem Beispiel für den Baualltag lernen, wie können wir einfacher, aber besser bauen?

Das traditionelle Wissen über den Kalk als Baustoff ist weitestgehend verloren gegangen, fertige Mischprodukte aus der Baustoffindustrie dominieren unsere Baustellen. Das möchten wir ändern und zeigen, weshalb Kalk genauso wie Lehm wichtig ist, warum Kalk nicht gleich Kalk ist und welche unverwechselbaren Gestaltungsmöglichkeiten Kalk bietet.

Lehm ist in vieler Hinsicht nachhaltig: gesund, regional, auf allen Kontinenten verfügbar, ressourcenschonend, historisch und modern gleichzeitig. Viele Techniken und Lehmbauweisen lassen sich dabei nicht nur im traditionellen Fachwerk, sondern auch bei der Sanierung und im Neubau einsetzen. Auch über die Verfügbarkeit des Materials werden wir sprechen.

Materialien, Regelwerke, Technisches Know-how: es ist alles vorhanden, was es braucht, um flächendeckend nachhaltig zu bauen. Doch was spricht eigentlich dafür? Wir schauen uns die stärksten Argumente für das Bauen mit natürlichen Materialien an und thematisieren die Bedeutung verbreiteter Schadstoffe.