Die Mitmachtour war zu Besuch auf Gut Stichelsdorf
Das große offene Hoftor stand bei diesem Tour-Stopp sinnbildlich für die Offenheit, mit der wir auf dem Kinderbauernhof Halle willkommen geheißen wurden.
Bei schönstem Sonnenschein und mit unseren nagelneuen Samentütchen fürs gemeinsame Region-gestalten im Gepäck hatten wir einen tollen Nachmittag auf dem Stiftshof Stichelsdorf. Wir haben viele Gespräche geführt, unser Revierteppich durfte weiter wachsen und auch viele Armbänder wurden geknüpft. (Wir drücken die Daumen, dass besonders eines bis zum 70. Geburtstag der besten Freundin fertig wird!) Neu dabei hatten wir diesmal unser Mischpult, das als mobile Abspielstation für die Stimmen aus dem Revier dient und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht! Alle wollten mal an den Reglern drehen, die bunten Knöpfe drücken und haben über die Kopfhörer zugehört. Ganz nebenbei sind wir so auch ins Gespräch gekommen über verschiedene Ansichten zu Mobilität, Zuzug, Engagement und vielem mehr. Es waren vorallem Familien mit Kindern, mit denen wir an diesem Wochenende gesprochen haben. Für sie war Strukturwandel häufig gar kein klarer Begriff und nicht automatisch mit Kohle verbunden. Oft war die erste Assoziation der gesellschaftliche Wandel und die Frage, wie sich Gesellschaft in Zukunft entwickeln wird. Die Antworten darauf weren wir hier durch den Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier vielleicht noch ein bisschen früher als an anderen Orten erleben.
Das Stiftsgut Stichelsdorf ist ein Ort der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Franckeschen Stiftungen und bietet gemeinsam mit dem Kinderbauernhof Halle und dem Gemüsebauern René Zimmermann, Stadtkindern und Interessierten von Klein bis Groß einen besonderen Freiraum für Umweltbildung, Erlebnispädagogik und tiergestützte Therapie.







